Wissenswertes über den Zustand

Orale Mukositis ist eine schmerzhafte Entzündung und Ulzeration der Mundschleimhaut. Es handelt sich um eine häufige Nebenwirkung der Krebsbehandlung mit Strahlen- und Chemotherapie. In schweren Fällen kann sich eine orale Mukositis hinderlich auf die Therapie auswirken, weil sie eine Dosisreduzierung oder Verzögerungen der Behandlung bedingt. In fortgeschrittenen Stadien kann orale Mukositis extrem schmerzhaft sein, den Patienten an der Nahrungsaufnahme hindern und eine stationäre Behandlung zur Rehydrierung, Verabreichung opiumhaltiger Schmerzmittel und vollständigen parenteralen Ernährung (TPN) notwendig machen. Die Zerstörung der schützenden Schleimhautmembran kann außerdem den Patienten einem ernsthaften Infektionsrisiko aussetzen.
  • 40 – 75 % aller Chemotherapie-Patienten leiden an oraler Mukositis (Ref. 1-5).
  • Über 90 % der Patienten mit Tumoren im Kopf- und Halsbereich entwickeln eine orale Mukositis (Ref. 1-5).
  • Bis zu 100 % aller Patienten mit Knochenmarktransplantation sind von einer oralen Mukositis betroffen (Ref. 1-5).
  • Bei Patienten mit oraler Mukositis besteht eine viermal höhere Wahrscheinlichkeit für ungeplante Unterbrechungen der Strahlentherapie. Die Wahrscheinlichkeit für eine stationäre Behandlung mit erheblichen Kosten für das Gesundheitssystem ist um mehr als das 3-Fache erhöht (Ref. 6).
  • Bei Patienten mit oraler Mukositis ist die Wahrscheinlichkeit einer Senkung der Dosierung während der Chemotherapie um das 6-Fache erhöht (Ref. 6).
  • Bei OM ist das Risiko außerplanmäßiger Unterbrechungen einer Strahlentherapie vervierfacht, das Risiko von Unterbrechungen oder Verzögerungen bei einer Chemotherapie um das 3- bis 4-Fache erhöht (Ref. 6).
  • Bis zu 20 % aller Patienten mit OM benötigen vollständige parenterale Ernährung. Laut einer Studie ist bei einem Drittel aller Patienten mit OM des Schweregrades 3-4 eine Ernährungssonde erforderlich (Ref. 6).

Schweregrade der oralen Mukositis

Klinikern stehen mehrere Skalen zur Bestimmung des Schweregrads einer oralen Mukositis zur Verfügung. Eine der am häufigsten verwendeten Skalen wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt. Die WHO-Skala berücksichtigt bei der Punktevergabe sowohl objektive Veränderungen der Mundschleimhaut (Rötung, Ulzeration) als auch funktionale Ergebnisse (Fähigkeit zur Nahrungsaufnahme).

Eine klinische Studie mit episil® Oralflüssigkeit ergab, dass Schweregrad und Dauer einer oralen Mukositis in der Gruppe Patienten unter episil® geringer war als in der Gruppe unter Standardversorgung. Sie können die klinischen Daten hier abrufen, um mehr über die Ergebnisse der Studie zu erfahren.

Folgen der oralen Mukositis

Orale Mukositis verursacht nicht einfach nur Schmerzen, sie hat auch enorme pharmakoökonomische Auswirkungen. Mögliche Folgen des Zustands:

  • Unterbrechung der Krebstherapie
  • Unfähigkeit zu essen, trinken, schlucken und sprechen
  • Dehydrierung und Mangelernährung
  • Gewichtsverlust
  • Stationäre Behandlung
  • TPN
  • Verwendung von opioiden Schmerzmitteln
  • Verringerung der Lebensqualität von Patienten

episil® Oralflüssigkeit wurde zum Schutz von Wunden in der Mundschleimhaut und zur Linderung der damit verbundenen Schmerzen entwickelt, so dass Patienten während einer Krebstherapie ihren Ernährungszustand aufrechterhalten können. Dadurch können eine vollständige parenterale Ernährung (TPN), der Einsatzes von opioiden Schmerzmitteln und Therapieunterbrechungen verringert und die Lebensqualität erhöht werden.

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